Gebündelte Kompetenzen auf hohem Niveau

15. April 2010

Asklepios Klinikum schließt Kooperationsvertrag mit dem hospital Laborverbund

Das Asklepios Klinikum Uckermark ist zur Stärkung des Standortes eine Kooperation mit dem hospital Laborverbund im Rahmen der Laborversorgung der Region eingegangen. Der Laborstandort wird ausgebaut und sichert die Versorgung der Patienten in der Uckermark. Alle Gesundheitsakteure des Gesundheitsstandortes Schwedt können von der Zusammenarbeit profitieren. „Es geht uns darum, Versorgungsketten zwischen niedergelassenen Ärzten, den Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und Pflegeeinrichtungen zu stärken“ betont Michael Jürgensen, Geschäftsführer des Asklepios Klinikum Uckermark, „Doppeldiagnostik wird vermieden und qualitativ hochwertige modernste Laborverfahren können für die Diagnostik und Therapiebegleitung eingesetzt werden.“

Der Laborverbund ist bereits mit seinen Versorgungsmodellen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, aber auch zahlreichen Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen an den Standorten Bernau, Rüdersdorf bei Berlin und Berlin-Zehlendorf erfolgreich seit vielen Jahren etabliert. 70 Mitarbeiter arbeiten an den bestehenden Standorten. Durch die Kooperation mit dem Schwedter Klinikum sind es jetzt 30 weitere.

Neben der klassischen labormedizinischen Basisversorgung, wie zum Beispiel beim Verdacht auf Herzinfarkt erforderlich, werden auch molekulare Hochleistungsverfahren für die Diagnostik angeboten. „Unser Konzept wurde nicht isoliert am grünen Tisch entwickelt, sondern zusammen mit einer starken Anwendergemeinschaft, die alle Facetten einer regionalen, qualitativ hochwertigen Versorgung kennt und schätzt“ so Dr. Robert Lange, Leiter des Hospital Laborverbundes, „unser Gesundheitsunternehmen ist auch erfolgreich, weil seit vielen Jahren in den Regionen verwurzelte motivierte, engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter ihre Aufgaben im Laborverbund erfüllen.“

Das Labor steht auch weiterhin allen Ärzten und Patienten aus Schwedt und Umgebung offen. Allen Tendenzen, dass Proben überregional transportiert werden müssen, werden durch diese Kooperation ein regionales Konzept entgegengestellt. Die bekannten Serviceangebote wie zum Beispiel die Kapillarblutentnahme werden selbstverständlich weitergeführt und die Servicedienstleistungen ausgebaut. Ein mobiles Serviceteam, welches jetzt auch mit Schwedter Mitarbeitern verstärkt wird, übernimmt die individuelle Betreuung in den Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen. Auch im Bereich der Dokumentation und Vernetzung der Geräte wird intensiver zusammengearbeitet. Hier greift ein telemedizinisches Konzept, das zusammen mit dem Diagnostiknetzwerk Berlin-Brandenburg (www.diagnostiknet-bb.de) und der Bernauer Limetec Biotechnologies GmbH entwickelt wurde.

Auch die Blutspendezentrale profitiert von der Zusammenarbeit. Im Verbund mit der Immanuel Diakonie Gruppe (www.immanuel.de), die in Brandenburg und Berlin ein Herzzentrum, zwei Krankenhäuser der Regelversorgung sowie zwei Fachkliniken und eine Rehabilitationsklinik betreibt, sollen feste Abnahmestandorte in Bernau, Rüdersdorf und Hennigsdorf aufgebaut werden.

 „Alle sind begeistert von den originellen Blutspendeaktionen in Schwedt wie die Vampirnacht, die Flower-Power-Party oder die Blutsbrüdertour“ so Michael Jürgensen, der mit dem Herz und Seele Blutspender ist „durch diese neue Kooperation kann unser Konzept noch weiter ausgebaut werden.“ Die Vorbereitungen für die nächste große Blutspendeveranstaltung laufen bereits auf Hochtouren: Am Samstag, dem 12. Juni startet die mittlerweile 3. Asklepios Blutsbrüdertour mit einer geführten Motorradtour durch die Uckermark und anschließender Party auf dem Klinikgelände mit der Möglichkeit, Blut zu spenden. 

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Ihre Ansprechpartner

Michael Jürgensen  
Geschäftsführe
Asklepios Klinikum Uckermark GmbH
Auguststraße 23
16303 Schwedt/Oder
Tel. 03 332 / 532 316
Fax 03 332 / 532 202
E-Mail: gf.schwedt@asklepios.com

Dr. Robert Lange 
Leiter, Prokurist
hospital Laborverbund Brandenburg-Berlin
Ladeburger Straße 17
16321 Bernau
Tel. 03 338 / 69 – 42 65
Fax 03 338 / 69 – 48 43
E-Mail: mail@hospital-laborverbund.de