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Erstellt am 21.09.17 um 18:00
Alter: 87 Tage

Wir sagen Dankeschön | 10 Jahre Exzelllenz in der In-vitro-Diagnostik | Jubiläum 2017

 

Über 160 Gäste haben mit uns am 7. September 2017 auf 10 Jahre Exzellenz in der In-vitro-Diagnostik und die bisher erreichten Erfolge des DiagnostikNet-BB angestoßen. Alle anwesenden Redner, Sponsoren, Unterstützter, Mitglieder, Partner und Freunde des Netzwerks haben dazu beigetragen, dass dieser Abend ein erfolgreiches und schönes Fest war, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Hierfür möchten wir Ihnen recht herzlich danken.


Dieses Fest bot darüber hinaus auch einen umfassenden Einblick, in das, was das Betätigungsfeld In-vitro-Diagnostik ausmacht und verdeutlichte, warum sich viele mittelständische Unternehmen in diesem Bereich engagieren. Wie Dr. Martin Walger, Geschäftsführer des VDGH e.V., hervorhob, steht der Patient mit seinen individuellen Behandlungsbedürfnissen im Zentrum der modernen Gesundheitsversorgung und damit die Frage, wie man diesem Patienten eine für ihn optimale Therapie ermöglicht. Den Schlüssel zu solch einer personali­sierten Medizin bilden neuartige Diagnostika. Insbesondere die innovations­getriebenen Mittelständler leisten hier einen entscheidenden Beitrag. Oder auch die „Initiative für personalisierte Diagnostik und Medizin (PARMENIDes)“ – ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstütztes und vom DiagnostikNet-BB koordiniertes Netzwerk, welches Walger als wichtige Aktivität mit überregionaler Ausstrahlungskraft würdigte.


Indem sich Unternehmen mit Forschungseinrichtungen zu einem Verbund wie dem DiagnostikNet-BB zusammenschließen, ermöglichen sie es, Innovationen ideal voranzutreiben: Und das über Anwendungen in der Humandiagnostik hinaus, wie Prof. Ralf Einspanier von der Freien Universität Berlin am Beispiel der Veterinärdiagnostik darlegte – einem Feld, dem sich das DiagnostikNet-BB im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten und kürzlich gestarteten Kooperationsnetzwerks ‚Diagnostische Innovationen für die Veterinärmedizin‘ (VetDx) widmet. Dieses über das Zentrale Innovations­programm Mittelstand (ZIM) geförderte Netzwerk fokussiert darauf, den Tech­nologietransfer zu stärken und bindet neben namhaften akademischen Ein­richtungen auch aktiv labormedizinische Anwender ein.


Wer In-vitro-Diagnostik zudem in seiner Gesamtheit denken und marktfähige Produkte entwickeln will, kommt heutzutage um zwei Dinge nicht herum: Er muss sich mit der voranschreitenden Digitalisierung auseinandersetzen und mit einem sich daraus resultierenden veränderten Marktgeschehen. Denn neben dem Endkunden Laborarzt kommt verstärkt ein wesentlicher Endkunde hinzu: der Patient. Dieser erwartet Produkte, die leicht zu handhaben, intuitiv und mobil sind. Das führt am Ende zu neuen Geschäftsmodellen, die darauf basieren, frühzeitig die Bedarfe und Wünsche der Kunden zu erfassen und diese in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Frei nach Dr. Moritz Gomm von der Zühlke Engineering GmbH heißt das: „Raus aus dem Entwicklungslabor, ran an den Kunden“. Wer das beherzige, komme schneller und erfolgreicher an sein Ziel.


Wie sich solch ein Modell umsetzen lässt, indem man mit einem Prototypen startet und diesen im Feld entlang den Bedürfnissen des Kunden weiter­entwickelt, zeigte exemplarisch Marius Liefold von der TH Brandenburg anhand des „Krankenhaus-Koffers“ der Nevita GmbH, der es ermöglicht, in infra­strukturschwachen und abgelegenen Regionen der Welt, eine schnelle und fundierte medizinische Grundversorgung zu etablieren. Für eine solche Anwendung sei es vor allem wichtig, die Bedienung so einfach wie möglich zu gestalten und auf komplexe Krankenhausinformationssysteme, wie man es etwa aus Deutschland kennt, zu verzichten. Ziel ist es, eine kostengünstige Medizininfrastruktur zu entwickeln und aufzubauen, die sich insbesondere auch Entwicklungs- und Schwellenländer leisten können.


Damit bot das Jubiläum eine Art Parforceritt durch die moderne In-vitro-Diagnostik. Dass dieser jedoch sehr verständlich, kurzweilig und inspirierend war und der rote Faden nie verloren ging, dafür sorgten nicht nur die Referenten, sondern im Besonderen der Moderator des Abends: Elimar Brandt, geschäfts­führender Direktor der Immanuel Diakonie a.D.


Zudem machte das Jubiläum deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Verbänden, Wirtschaft und Politik ist: Stichwort Synergien schaffen. So bietet die Stadt Hennigsdorf ideale Voraussetzungen dafür, dass sich junge, innovative Unternehmen ansiedeln. Dass sich der Standort mittlerweile zu einem Zentrum der Diagnostik entwickelt hat, liegt aber insbesondere auch an der engen Kooperation mit dem DiagnostikNet-BB, wie Andreas Schulz, Bürgermeister der Stadt Hennigsdorf, in seinem Grußwort hervorhob. Torsten Fritz, Abteilungsleiter im Ministerium für Energie und Wirtschaft des Landes Brandenburg erläuterte bildhaft, wie dynamisch sich die Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg entwickelt hat und würdigte den Beitrag, den das DiagnostikNet-BB hierbei leistet. Zudem tragen auch die vom Land Brandenburg geförderten und vom DiagnostikNet-BB koordinierten Ländergemeinschafts­stände auf den internationalen Leitmessen der In-vitro-Diagnostik zum Wachstum bei.


Auch Dr. Kai Uwe Bindseil, Manager des Clusters Gesundheitswirtschaft und Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg, lobten das Engagement des DiagnostikNet-BB, dessen Erfolgsstrategie es ist, Vernetzung voranzutreiben, zukunftweisende Projekte zu initiieren und seine Angebote in die vielfältigen Clusteraktivitäten zu integrieren.


Unser persönliches Fazit, welches der Vorstand des DiagnostikNet-BB – neben Dr. Jörg-M. Hollidt vertreten durch Dr. Robert Lange und Prof. Frank Bier – bereits eindrucksvoll in seinem Erfolgsgeschichten-Vortrag und in seinem Ausblick auf die nächsten 10 Jahre zum Ausdruck gebracht hat: Die In-vitro-Diagnostik in Berlin und Brandenburg ist ein Leuchtturm der Branche, der die Bundesland­grenzen bereits durchbrochen hat und noch viel Luft nach oben bietet.


In diesem Sinne freuen wir uns sehr, mit Ihnen die Erfolge der letzten Jahre fortzuführen und auszubauen.


Darüber hinaus gratulieren wir nochmal dem Gewinner des Bingospiels, Herrn Frank Ruben von der QiP GmbH, der sich über einen 1.000 Euro dotierten Gut­schein für die Diagnostik Akademie freuen kann. Und wir blicken schon jetzt mit Vorfreude auf die diesjährige MEDICA in Düsseldorf, auf der wir den CyBARbot der Cybertron GmbH live in Aktion erleben und die von ihm automatisiert kre­denzten Cocktails probieren dürfen.

 

 

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